Kapazitives Verfahren
Hierbei handelt es sich um ein Messverfahren, bei dem die Dielektrizitätskonstante des Baustoffes über das Hochfrequenzfeld eines Kondensators bestimmt wird. Diese Methode erfasst Bereiche des zu untersuchenden Baustoffes von bis zu 2 bis 4 cm Tiefe, also den oberflächennahen Bereich. Bei diesen Messungen können keine exakten Feuchtegehalte der Baustoffe in Masse- % ermittelt werden, sondern eine Unterscheidung zwischen feuchten und trockenen Bereichen, da die Messwerte baustoffabhängig variieren.
Vorteil dieses Verfahrens ist die Möglichkeit, ohne Zerstörung des Baukörpers oder dessen Oberfläche eine qualitative Messung durchzuführen.